NLP

NLP heißt "Neurolinguistisches Programmieren"
                                                  
Mit nlp haben wir ein Modell an der Hand, um die Komplexität und Vielfältigkeit menschlicher Kommunikation und Denkweisen zu betrachten.

Dabei steht „neuro“ für die Vorstellung, dass unser Verhalten sich aus den neurologischen Prozessen Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken und Hören ableitet. Wir handeln also entsprechend den Informationen unserer fünf Sinne.

„Linguistisch“ meint hier, dass wir mit Hilfe unserer Sprache unsere Gedanken ordnen und durch das Sprechen und unser Verhalten mit anderen kommunizieren.

Programmieren heißt, sich bewusst zu machen, wie wir unser Gehirn benutzen, zu verstehen, wie es arbeitet. Mit diesem Verständnis können wir gezielt unsere (voher zum Teil unbewussten) Verhaltenstrategien beeinflussen.

Ich finde an NLP zutiefst bemerkenswert, dass es mir eine andere Sicht auf die Dinge erlaubt. Zum Beispiel weil:

  1. NLP ethisch ist. Alle NLP Methoden haben als Grundlage eine wertschätzende Denkweise. Der Ausgangspunkt ist immer, dass jeder Handlungsweise, sei sie für uns auch unverständlich und vermeintlich schädlich, eine positive Absicht zu Grunde liegt.
  2. NLP geht davon aus, dass jedes Verhalten, das wir an den Tag legen, eine Fähigkeit ist. Vielleicht nicht unbedingt in dem Zusammenhang, in dem es auftritt aber grundsätzlich eben schon. Es mag unklug sein, seinem Chef die ungeschminkte Wahrheit zu sagen aber in einer anderen Situation, z.B. gegenüber den Kindern, Eltern, Partner, kann das sehr hilfreich sein.
  3. NLP bietet uns praktische Fähigkeiten, die uns im privaten und beruflichen Bereich helfen, Entscheidungen zu treffen, Ziele zu formulieren und zu erreichen und generell unser Wahlmöglichkeiten zu erhöhen.

 
EMDR                                    

Eye Movement Desensitization and Reprocessing. Dieses psychotherapeutische Verfahren wurde von der amerikanischen Psychologin francine shapiro entwickelt. Das Grundprinzip besteht darin, dass sich die Person auf eine belastende Erfahrung konzentriert, während gleichzeitig ein Teil der Aufmerksamkeit auf aktuelle Reize gelegt wird. Als Stimulation werden oft rhythmische Augenbewegungen verwendet. Das wichtigste Anwendungsgebiet von EMDR ist die Behandlung von Posttraumata. Der Vorteil dieser Behandlungsmethode liegt darin, dass die Patienten nicht gezwungen sind, ihre Traumata immer wieder zu erleben. Im Gegensatz zu anderen Therapiemethoden, wo dies notwendig ist, reicht ein kurzes Erinnern bei EMDR oft aus.

 

Akupunktur und Muskeltest          

Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin. Nach deren Vorstellung kann an bestimmten Orten auf der Körperoberfläche, (den Akupunkturpunkten), Energie von außen sowohl aufgenommen, als auch abgegeben werden.
Gemäß der TCM soll es möglich sein, an diesen Punkten Einfluss auf die im Körper zirkulierende Energie zu nehmen. Viele Akupunkturpunkte haben bestimmte Eigenschaften, die messbar sind, wie z.B. einen geringeren Hautwiderstand als andere Punkte. Sie liegen auf den Meridianen, den Energiebahnen des Körpers.
Jeder der 12 Hauptmeridiane verläuft durch ein bestimmtes Organ. Sie sind untereinander verbunden, so dass die Energie (das Chi) von einem Meridian zu dem nächsten wandert und so durch den Körper zirkuliert.

Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) wird Akupunktur bei vielen Erkrankungen empfohlen. In der Energetischen Psychologie verwenden wir die Punkte als Klofppunkte. MIt dem Muskeltest ist es möglich, bestimmte, besonders problemrelevante Punkte zu diagnostizieren und gezielt zu stimulieren.

 

Wissenschaft und Forschung über Energetische Psychologie

Viele Fachpublikationen befassen sich seit einigen Jahren ausführlich mit dem Themenbereich der Energetischen Psychologie. Die manuelle (also ohne Nadeln) durchgeführte Stimulation von Akupunkturpunkten wird hier in Verbindung mit den, in der EP üblichen Methoden aus kognitiven und imaginativen Bereichen, wissenschaftlich untersucht.

Der Einfachheit halber verweise ich hier auf einen fachlichen Überblick über Forschungen zur EP von dem klinischen Psychologen David Feinstein :
www.eft-info.com (unter „Bibliothek“ und „Forschung“)

Hypnosystemische Therapie

Die Begriffe "Hypnose" und "Trance" sind missverständlich und oft auch, zu Unrecht, angstbesetzt. Eine Trance ist ein ganz natürlicher Zustand, in dem wir uns tagtäglich wiederfinden. Wenn Sie am Ende eines Kinofilms überrascht sind, dass die Zeit so schnell vergangen ist, ist dies ein Anzeichen dafür, dass Sie in einer "Film-Trance" waren. Wer sich so in ein Buch vertieft, dass er das Rufen der Kinder nicht hört, ist in einer Trance, ebenso wie der Autofahrer, der nicht mehr sicher ist, ob die letzte Ampel rot oder grün war.

Das, was man allgemein unter "Showhypnose" versteht, hat wenig bis gar nichts mit therapeutischer Hypnose zu tun. In einer therapeutischen Trance, wird lediglich das Unbewusste gebeten, sich auf die Suche nach hilfreichen Ideen und Umsetzungen für die gegebene Fragestellung zu machen. Diese gemeinsame Arbeit findet oft im Wachzustand statt. Ein Gespräch zwischen Klient und Therapeut während der Trance ist nicht ungewöhnlich.

Ein guter Hypnotherapeut wird die Einleitung einer Trance immer absichern, in dem er dem Klienten und dessen Unbewussten deutlich zu verstehen gibt, dass er/es der Herr im eigenen Hause ist und nichts ohne dessen Zustimmung passiert.

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